MUTIG nicht perfekt

Mutig, nicht perfekt

Warum Jungen scheitern dürfen und Mädchen alles richtig machen müssen

Von klein auf werden Mädchen dazu angehalten, keine Fehler zu machen, während Jungen meist zum Risiko, zum Ausprobieren ermutigt werden und dadurch den Umgang mit dem Scheitern lernen.

Scheitern ist weder gefährlich noch eine Schande – es nicht versucht zu haben, ist beides

Reshma Saujani kandidierte 2010 für einen Platz im US-Kongress. Trotz großer Ängste wagte sie den Schritt und scheiterte. Ihre Kandidatur endete in einer grandiosen Niederlage – und mit einer kathartischen Erfahrung: Egal wie peinlich und unangenehm ihr Scheitern war, sie versank nicht im Erdboden, das Leben ging weiter. Ihr wurde klar, wie sehr sie diese Angst ihr Leben lang eingeschränkt hatte und wie typisch ihre Vermeidungstaktik für Frauen war. Von Kindheit an werden Mädchen dazu angehalten, keine Fehler zu machen, nicht zu scheitern, während Jungen meist zum Risiko, zum Ausprobieren motiviert werden und dadurch das Scheitern lernen. So werden aus Mädchen perfektionistische Frauen und aus Jungs risikofreudige Männer.
Viele Frauen bleiben deshalb ihr Leben lang unter ihren Möglichkeiten. Das möchte Reshma Saujani mit ihrem inspirierenden Buch ändern. Sie zeigt praxisnahe Wege aus dem Perfektionismus auf sowie Strategien, mit denen man seine Angst vor dem Scheitern überwinden kann.

Textquelle DUMONT Verlag

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